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‹cum pendibus suis› Oder: Was ist Fussball?
Friday, 5. March 2010
queerpass//basel veranstaltet eine Vortragsreihe, die dieser Fragestellung auf vielfältige Weise und mit Koriphäen aus den einzelnen Disziplinen nachgehen wird.

Was ist Fussball? — Sport? Die schönste Nebensache der Welt? Männerphantasie? Kultur? Geldmacherei? Taktik? Strategie? Marotte? Medienspektakel? Kunst? Könnerschaft?

Die Zahl der Möglichkeiten strebt anscheinend gegen Unendlich... Ist Fussball Hoch- oder Populärkultur? Ist Fussball überhaupt Kultur? Dazu die Quizfrage: Wo wird so was gesungen? (1) ‹Ha! Ho! Heja heja he!› Und wo das? (2) ‹Hojotoho! Heiaha!›

 «cum pendibus suis« Oder: Was ist Fussball?

 
Internationaler Tag gegen Homophobie 19. Februar 2010
Monday, 15. February 2010
Die Justin Campaign, eine Kampagne, die an Justin Fashanu, den ersten und einzigen geouteten, homosexuellen Profi- Fußballer in der Welt gedenkt, will sich am 19. Februar 2010 als internationalen Tag der Homophobie im Fußball entgegensetzen. Die Absicht der Kampagne ist es, Bewusstsein zu schaffen, für das Vorherrschen von Homophobie im Weltlieblingssport. Nebenbei sollen Fußballvereine durch die Nutzung des Logos der Initiative unterstützt werden, sich gegen den Gebrauch homosexualitätsfeindlicher Sprache zu wenden.  


Football V Homophobia


 
Fußball im Theater
Friday, 5. February 2010
Podiumsdiskussion zum Thema "Fußball trifft Theater"
Podiumsdiskussion: Stefan Jürgens, Ronny Blaschke, Karl Schmidt (v.l.n.r.)
Podiumsdiskussion: Axel Schneider, Stefan Jürgens, Ronny Blaschke, Karl Schmidt und Marcus Urban (v.l.n.r.)

Wie wir bereits ausführlich im Vorfeld berichtet hatten, fand am vergangenen Mittwoch In den Hamburger Kammerspielen eine Podiumsdiskussion unter reger Beteiligung schwuler Organisationen, Fußballverbänden und der Presse statt. QFF war natürlich dabei!

Die große Enttäuschung bei der Presse war natürlich die kurzfristige Absage von Dr. Theo Zwanziger, der sich üblicherweise auf Seiten des DFB dieses Themas annimmt. Aber gerade dadurch konnte das Plenum einmal feststellen, ob es der ehrenhafte Kampf eines einzelnen Vorstandsmitgliedes gegen Homophobie ist oder ob er Rückendeckung im Verband hat. Als "Ergänzungsspieler" fungierte der DFB-Ehrenvizepräsidenten Karl Schmidt. Regisseur Axel Schneider und Schauspieler Stefan Jürgens debattierten das Thema in einer von Ronny Blaschke moderierten Gesprächsrunde mit Schmidt und dem früheren DDR-Jugendauswahlspieler Marcus Urban. Urban äußerte sich skeptisch über die Erwartung von Profi-Spielern, sich als schwul zu outen. Urban: „Es muss sich keiner outen, aber er muss es können.“  Besonders beeindruckte Stefan Jürgens, der den zwangsgeouteten Familienvater George in dem Theaterstück "Seitenwechsel/ Gaffer!" von Chris Chibnall verkörpert. Er hat sich mit dem Thema befasst und eine profunde Meinung.  „Wir sind auf dem Weg. Aber wir sind noch lange nicht angekommen“, sagte er unter anderem. „Da sind wir in der Politik schon weiter. Das heißt aber noch lange nicht, dass unsere Gesellschaft so wahnsinnig tolerant den Homosexuellen gegenüber geworden ist. Was auffällt: Im Fußball ist es tabu- nach wie vor. Und ich begrüße es sehr, dass Herr Zwanziger und der DFB da eingestiegen sind“, meinte er weiter.

Karl Schmidt, der zwischenzeitlich bei einer gezogenen Parallele mit den derzeitig bekannt gewordenen Kindermißbräuchen in Jesuitenschulen ins Straucheln geriet, bekräftigte dann aber doch, dass der DFB weiterhin klare Haltung zeigen würde. "Unser Präsident Theo Zwanziger ist da auf dem richtigen Weg. Aber der DFB ist ein riesiger Verband und da heißt es manchmal, dicke Bretter bohren!“

Premiere ist am 9. Februar 2010 um 20 Uhr, Aufführungen bis 29. März 2010

(db)

 


 
Theater trifft Fussball
Monday, 25. January 2010

Am 3. Februar findet um 16:00 Uhr im Rahmen der Produktion "Seitenwechsel" von Chris Cibnal ein Bühnengespräch zum Thema: Tabus im Fussball in den Hamburger Kammerspielen in Koorperation mit der DFB-Kulturstiftung statt.

Gäste:

  • Dr. Theo Zwanziger (DFB-Präsident - Deutscher Fussball Bund
  • Markus Urban (ehem. DDR-Jugendauswahlspieler, der sich im Anschluss an seine Karriere als homosexuel geoutet hat)
  • Axel Schneider (Regisseur "Seitenwechsel" und Intendant der Hamburger Kammerspiele)
  • Stefan Jürgens (Schauspieler, der den George in "Seitenwechsel" spielt)

Die Moderation übernimmt Ronny Blaschke (Buchautor von "Versteckspieler" über den Fussballspieler Markus Urban


 
Seitenwechsel
Monday, 25. January 2010

Ein theatralischer Tabubruch mitten ins Herz der Fußballwelt

George ist Familienvater, aber sein Leben gehört dem Fußball. Als Trainer von Northbridge Town hat er genau 100 Tage Zeit, um den Verein aus der finanziellen Schieflage zu retten. Keine leichte Aufgabe. Im Kampf um den sportlichen Aufstieg lässt er seinen Männern keine Schwäche durchgehen. Als dann auch noch dem kleinen Fußballclub Northbridge Town kein geringerer Gegner als das Millionen-Ensemble des FC Liverpool zugelost wird.


 
Infoabend: „Homophobie im Fußball“
Monday, 18. January 2010

Das Autonome Schwulenreferat der TU Dortmund lädt in Zusammenarbeit mit dem BVB-Fanclub Rainbow-Borussen zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein. 

Bis Mitte 2007 hat sich der Deutsche Fußballbund (DFB) mit dem Thema Homosexualität und Homophobie nicht beschäftigt. Zu der Zeit gab es bereits mehrere schwul-lesbische Fanclubs, wie die Rainbow-Borussen des BVB, die von den Fußballvereinen als Teil der Fanszene aufgenommen wurden. So wurden nach und nach auch Schwule und Lesben in den Stadien präsent. Auf Initiative der ehemaligen Bundesligaspielerin Tanja Walther nahm sich der DFB-Präsident Theo Zwanziger des Themas Homophobie im Fußball an. Im selben Jahr gründete sich auch das Netzwerk „Queer Football Fanclubs“ (QFF), in dem sich die schwul-lesbischen Fanclubs in Deutschland und der Schweiz mit inzwischen 20 Mitgliedsvereinen austauschen und sich stark gegen Homophobie im Stadion und in der Fanszene einsetzen.


 
6. int. QFF-Treffen in Leverkusen ein runder Erfolg
Tuesday, 12. January 2010

Zu Gast beim deutschen Herbstmeister und meisterlich auch die Organisation durch die Bayer04Junxx und Mädelz. Das zweieinhalbtägige Treffen des Dachverbandes der schwul- lesbischen Fanclubs, an dem 61 Delegierte aus 17 Fanclubs teilnahmen, war straff organisiert, ließ jedoch auch Zeit für freundschaftliches Networking. Das Rahmenprogrmann hatte auch wieder einiges zu bieten und vermutlich sind einige Mitglieder froh, dass man sich nur zweimal im Jahr trifft!


 
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