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Umfrageergebnis
Thursday, 29 July 2010
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Englische Fans gegen

Homophobie

Englische Fans haben sich mit großer Mehrheit gegen Homophobie im Fußball ausgesprochen. Bei einer Umfrage unter 2000 Anhängern gaben 93 Prozent der Befragten an, dass sie kein Problem damit hätten, würden sich Spieler der Premier League als homosexuell outen. Das ist das Ergebnis einer Online-Befragung der Universität der Grafschaft Staffordshire in Stoke-on-Trent. Sechs von zehn Befragten gaben zudem an, schwule Profispieler sollten ihre Homosexualität publik machen.

"Das Ergebnis ist überraschend und widerspricht unseren Erwartungen. Die Fans meinen, dass Homophobie eine Schande für den Fußball ist", sagte Professor Ellis Cashmore, der das Projekt wissenschaftlich begleitete.

Die Fans hätten sich laut Ellis für mehr Transparenz eingesetzt. "Viele Leute würden es begrüßen, wenn sich schwule Fußballer dazu bekennen würden." Bisher hatte sich in England nur Ex-Nationalspieler Justin Fashanu während seiner Karriere geoutet.

Queer Football Fanclubs würde dennoch jedem schwulen, aktuellen Profifussballer davon abraten, sich in näherer Zukunft zu outen - die Frage ist immer, wie repräsentativ die Umfrage sein kann. Es ist dabei egal, ob es sich dabei um politische, gesellschaftliche oder sportliche Umfragen handelt. Da es sich bei 2000 befragten Anhängern eindeutig um eine Minderheit unter den Zuschauern handelt, eine allgemeine Missbilligung der Fussballfans Diskriminierung von Schwulen und Lesben betreffend also in keiner Weise gewährleistet ist. Einer in der vergangenen Woche ebenfalls veröffentlichten Umfrage der Homo-Gruppe Stonewall zufolge gilt Fußball trotz der Toleranzbekundungen weiterhin als homophobster Sport in Großbritannien, noch weit vor Rugby!

Wir begrüßen allerdings ausdrücklich, dass neben dem Deutschen Fußball Bund unter Dr. Theo Zwanziger gerade die englische FA grossen Wert auf die Verbannung von Schwulenhass aus Fussballstadien legt. Zur Erinnerung: Vor einigen Jahren plante die FA eine Bewusstseinskampagne gegen Homophobie unter Fussballfans, dessen Kernstück ein sehenswerter Fernsehspot war. Die Kampagne wurde allerdings zurückgerufen, da viele Schwulenverbände, sowie einige homosexuelle SportlerInnen ausserhalb des Fussballs massiv Einwände gegenüber dem Spot geäussert hatten.
Im Allgemeinen bleibt unsere Aussage: Für Homophobie gilt dasselbe wie für Rassimus: erst wenn man Homosexuelle genauso wie ethnisch-kulturelle bzw. religiöse Minderheiten oder Gruppierungen als alltäglich empfindet, sind diese Themen endgültig aus der Welt. Es muss nicht die Frage gestellt werden, ob jemand homosexuell ist oder nicht, sondern warum es für andere ein Problem darstellt.

Dirk Brüllau

 


 
Strafraum Sachsen - Themenabend Homophobie
Tuesday, 20 July 2010
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Präsentiert von IVF-Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport - Fußball  21.07.2010 bis 30.07.2010

Eine Ausstellung im Geisteswissenschaftlichen Zentrum der Universität Leipzig, Beethovenstraße 15, täglich von 8.00-21.00 Uhr (Sa. und So. geschlossen)

Wie unter einem Brennglas werden im Fußball Problematiken und Entwicklungen moderner Gesellschaften sichtbar. Dazu zählen auch verschiedene Formen von Diskriminierung, die mittels Vorurteilen, Stereotypen und Klischees zur negativen Abgrenzung der Menschen untereinander beitragen.


 
QFF beim Kölner CSD 2010
Tuesday, 20 July 2010
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QFF CSD Köln 2010


Über 100 Fußballfans beim CSD 2010 in Köln

Bereits zum dritten Mal in Folge nahm das Netzwerk der europäischen schwul-lesbischen Fußballfans, die Queer Football Fanclubs (QFF), mit einem eigenen Wagen und einer großen, bunten Fußgruppe am Kölner Christopher Street Day teil. Gemeinsam mit ihren Freunden vom Come-together-Cup (CTC) zeigten wieder viele Schwule und Lesben Flagge- für Ihren Verein und gegen Schwulenhass.
Weit über 100 Fußballfans aus der Schweiz und Deutschland, darunter auch Mitglieder aus den neuen Fanclubs aus Bremen, Gladbach und Schalke  erlebten ein tolles Wochenende in der Rheinmetropole. Wieder hatte der Deutsche Fußball Bund (DFB) den Truck finanziell unterstützt. Zum ersten Mal aber hatte QFF sogar gemeinsam mit vier weiteren schwul-lesbischen Initiativen einen eigenen Bierstand mit angeschlossenem Biergarten auf dem Kölner CSD-Straßenfest. So konnte dort gemeinsam der grandiose Sieg der Deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien in der "kleinen WM Arena" erlebt werden.

Bei der Parade sorgte der Truck mit der unnachahmlichen Fußballstimmung wieder für einen besonderen Farbtupfer: Immer mehr Schwule und Lesben lassen sich von der besonderen Atmosphäre des Fußballes anziehen.


 
Film- Tipp
Tuesday, 22 June 2010
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Fußball- Schiedsrichter und schwul?!

Wie gehen Fans, wie die Spieler, wie der Betroffene damit um?

In einem Beitrag des Westdeutschen Rundfunks

http://www.einslive.de/medien/html/1live/2010/06/18/hier-und-heute-schwuler-schiri.xml

wird sich auf sehr reflektierte Weise mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Prädikat: sehenswert!


 
Ankündigung
Thursday, 10 June 2010
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Paradewagen der Queer Football Fanclubs in Köln 
Die queeren Fußball Fanclubs nehmen mit einem Truck am CSD in Köln teil.
Köln- Am Sonntag, den 4. Juli, ist wieder Gay Pride Parade in Köln. Rund eine Million Menschen werden wieder die Kölner Innenstadt besuchen, um die bunten Wagen und die vielen Lesben, Schwulen und deren Freunde, die den Paradezug formieren, zu feiern. Wie in den letzten beiden Jahren auch, sind Queer Football Fanclubs gemeinsam mit den Freunden vom COME TOGETHER CUP mit einem eigenen Wagen und eine Fußgruppe dabei. Und auch in diesem Jahr hat der DFB den Auftritt wieder finanziell unterstützt! Fußballfan zu sein und Homosexualität zu leben, widersprechen sich nicht!
"Stolz bewegt" heißt dieses Jahr das Motto der Veranstaltung. Mit dieser Parade wird an den Aufstand von Homosexuellen gegen Polizeigewalt in der New Yorker Schwulenkneipe "Stonewall Inn" am 28. Juni 1969 erinnert. 
Stolz werden auch wieder die vielen schwulen und lesbischen Fußballer und Fußballfans sein, die die Trikots ihrer Lieblingsmannschaften tragen. Wenn also der Paradenwagen Nummer 29 an Ihnen vorbeifährt und das beliebte "Humba, Humba, Tätärä" erklingt, dann ist das nicht ein fehlgeleiteter Wagen mit "normalen" Fußballfans, sondern es sind Menschen, die aus ihrem Schwulsein im Stadion kein Geheimnis machen wollen oder aber einfach gegen Diskriminierung sind.     

 
Umfrage
Thursday, 10 June 2010
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Folgende Nachfrage zur Teilnahme an einer Online- Befragung erreichte uns: 

Sehr geehrte Fanclubs,

mein Name ist Kathrin Mehner und ich bin Studentin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Im Moment schreibe ich gerade meine Abschlussarbeit am Institut für Sportwissenschaft. Für meine Arbeit führe ich eine Online-Befragung durch. Die Befragung befasst sich mit dem Thema „Die Bedeutung der sexuellen Neigung im Sport und in der Gesellschaft“.
Über dieses Thema wird zwar aktuell viel diskutiert, wissenschaftliche Untersuchungen gibt es bislang allerdings kaum. Damit meine Befragung aussagekräftige Ergebnisse erzielt, bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen. Deswegen wende ich mich mit der Bitte an Sie, den Link zu meiner Online-Befragung weiterzuleiten. Nur wenn Sie mich unterstützen, kann meine Befragung gelingen. Die Umfrage ist unter folgendem Link zu erreichen: http://www.unipark.de/uc/UniMainz_Mehner/

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Vielen Dank und viele Grüße,
Kathrin Mehner
E-Mail: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it "


 
Gegen die Regeln - Lesben und Schwule im Sport
Thursday, 22 April 2010
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Gegen die Regeln - Lesben und Schwule im Sport
Rotes Rathaus Berlin

Ausstellungseröffnung 04. Mai 2010
Einlass 18:00 Uhr
Beginn 18:30 Uhr

 
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Die Queer Football Fanclubs sind die schwul-lesbischen Fußball-Fanclubs. Mehr...

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