Willkommen Willkommen 1. FC Kaiserslautern unterschreibt Erklärung
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1. FC Kaiserslautern unterschreibt Erklärung |
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Monday, 6. April 2009 |
"Beim 1. FC Kaiserslautern ist kein Platz für Diskriminierung, ganz egal welcher Art", sagte Stefan Kuntz, Vorstandsvorsitzender des FCK, am 31. März beim Informations- und Diskussionsabend im Medienzentrum des Fritz-Walter-Stadions. Danach setzte er seine Unterschrift unter die Erklärung gegen Diskriminierung im Fußball, auch bekannt als "Leipziger Erklärung".
Neben Stefan Kuntz stellte auch Georg Adolf Schnarr, Präsident des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) klar heraus, dass "die Würde des Menschen zu achten ist und Diffamierungen und Diskriminierungen im Fußballstadion keinen Platz mehr haben dürfen". Als Präsident des SWFV berichtete Schnarr über die großen Bemühungen der Fußballverbände um Aufklärung und Akzeptanz, besonders wenn es um das Thema Homophobie geht. Unter dem Motto "Fußball ist alles...auch schwul" fand erstmals in Kaiserslautern eine Aktionswoche gegen Homophobie im Fußball statt. Auftakt bildete der Diskussionsabend, im Anschluss an die Unterzeichnung der "Leipziger Erklärung" stand eine Podiumsdiskussion auf dem Programm. Neben Georg Adolf Schnarr als Vertreter des SWFV nahmen an der von FCK-Fanbetreuer Stefan Roßkopf moderierten Runde mit Prof. Dr. Nina Degele vom Institut für Soziologie an der Uni Freiburg, die sich auf wissenschaftlicher Ebene mit dem Thema Homophobie im "Soziotop Fußballstadion" beschäftigt, Regisseur Dirk Kummer, der ein Filmprojekt zum Thema schwule Fußballer plant, Christian Deker, Sprecher der Vereinigung der inzwischen bundesweit 12 schwul-lesbischen Fanclubs (Queer Football Fanclubs) und Matthias Gehring, Vorsitzender der Queer Devils Kaiserslautern, eine interessante Mischung aus den verschiedensten das Thema betreffenden Bereichen teil.
Und so entstand vor den Augen zahlreicher Pressevertreter, jedoch leider nur weniger Fans, eine unterhaltsame und interessante Diskussion, die das Thema Homophobie im Fußball näher beleuchtete und verschiedene Lösungsansätze diskutierte. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit der TV Dokumentation "Das große Tabu - Homosexualität und Fußball".
Um das Thema auch weiterhin in die Öffentlichkeit zu bringen und für mehr Akzeptanz zu sorgen, stand außerdem ein Aktionstag auf dem Programm. Zum Heimspiel des FCK gegen Rot Weiß Oberhausen informierten die Queer Devils in Form eines Aktionstages im Fritz-Walter-Stadion über das Thema und riefen mit Plakaten sowie an Infoständen mit Flyern zu Akzeptanz gegenüber schwulen Fans, Spielern, Betreuern oder Schiedsrichtern auf.
Mehr Informationen: www.queer-devils.de (Text: FCK, Fotos: Queer Devils)
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