Bienvenido Prensa Aktion gegen Homophobie beim Länderspiel in Hamburg
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Aktion gegen Homophobie beim Länderspiel in Hamburg |
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Tuesday, 13 de October de 2009 |
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FRONTPAGE_NO_TRANSLATION_AVAILABLE Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat das Länderspiel Deutschland gegen Finnland in Hamburg unter das Motto "Gegen Homophobie im Fußball" gestellt. Der Fan Club Nationalmannschaft möchte sich verstärkt gegen Diskriminierung im Fußball engagieren. Aus diesem Anlass lädt der Fan Club Nationalmannschaft am Spieltag zu einem Round Table mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, Vertretern schwul-lesbischer Fanclubs und zwei ehemaligen Spielern ein. Im Anschluss an den Round Table wird der Fan Club Nationalmannschaft im Beisein von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger die gemeinsame Erklärung "Gegen Diskriminierung im Fußball" unterzeichnen.
In der Stadionzeitschrift des Länderspiels wird außerdem ein zweiseitiger Bericht zum Thema Homosexualität erscheinen.
Der DFB hat außerdem seine Aktion zur diesjährigen FARE-Aktionswoche unter das Motto "Viele Farben, ein Spiel - Gegen die Diskriminierung von Homosexuellen im Fußball" gestellt. Mit einem Flyer, der in einer Auflage von 80.000 Stück in den deutschen Stadien verteilt wird, soll für mehr Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben geworben werden.
Der Inhalt des Flyers wurde von den schwul-lesbischen Fanclubs (QFF), der European Gay and Lesbian Sport Federation (EGLSF) und dem Bündnis Aktiver Fußball-Fans (BAFF) konzipiert.
Das Netzwerk Fußball gegen Rassismus in Europa (FARE) koordiniert im 10. Jahr in Folge Aktionen in und um Fußballstadien in ganz Europa. Zwischen dem 15. und dem 27. Oktober 2009 werden große Teile der europäischen Fußballfamilie in 40 Ländern vereint gegen Rassismus und Diskriminierung Stellung beziehen.
Round Table "Fans gegen Diskriminierung und Homophobie" 14. Oktober 2009, 14 bis 15 Uhr Hotel InterContinental Hamburg, Fontenay 10
Teilnehmer: Dr. Theo Zwanziger (zeitweise) Helmut Spahn, Leiter Abteilung Sicherheit und Prävention, DFB Michael Sander, Vertreter der Fan Club-Betreuer Johannes Bade, Vertreter HSV Fanclub Blue Pride Dirk Brüllau, Vertreter Fanclub Queerpass St.Pauli Marcus Urban Tanja Walther-Ahrens Christian Deker, Queer Football Fanclubs (Netzwerk der schwul-lesbischen Fanclubs)
Moderation: Ronny Blaschke
Zu der Veranstaltung sind Pressevertreter herzlich eingeladen. Bitte teilen Sie dem Fan Club Nationalmannschaft Ihr Kommen bis Dienstag, 13.10., 17.00 Uhr, kurz mit unter:
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Die Queer Football Fanclubs (QFF) sind das Netzwerk der schwul-lesbischen Fanclubs. Inzwischen sind 18 Fanclubs aus Deutschland, Spanien und der Schweiz Mitglied. Sie wollen mit Aufklärungsarbeit und mit der Integration in die Fanszenen für mehr Toleranz werben und der im Fußball verbreiteten Homophobie etwas entgegensetzen.
Lesben- und Schwulenhass gibt es auf dem Rasen, aber auch in der Fankurve: Noch hat sich im deutschen und schweizerischen Profifußball kein Spieler getraut, öffentlich zu seiner Homosexualität zu stehen. Bei den Fans gilt das Wort "schwul" als eine Beleidigung des Gegners oder des Schiedsrichters.
Kontakt:
Dirk Brüllau Pressesprecher der Queer Football Fanclubs (QFF) E-Mail:
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Telefon: +49 (0) 40 37497014 http://www.queerfootballfanclubs.com
Die Queer Football Fanclubs sind das Netzwerk der schwul-lesbischen Fußball-Fanclubs.
» 3 Comments
1Comment at Sunday, 01 de November de 2009 a las 18:59
Im Hinnerk las ich eben den fragwürdigen Satz von Herrn Deker: "Wenn ein Fan nach zwei Bechern Bier mit mir erfährt, dass ich schwul bin und feststellt "Du siehst ja gar nicht so aus", dann haben wir in zwei Minuten mehr erreicht, als eine landesweite Kampagne je schaffen kann." Ja, toll Herr Deker. Ich finde es schade, dass Sie erst dann am ehesten akzeptiert werden, wenn Sie gar nicht mehr auffallen und sich so wegducken, dass Sie ganz assimiliert sind in der Hetenwelt. Das ist genau die Art von (In-)Toleranz, die es zu vermeiden gilt. Tun sie doch weiter so, als seien Sie gar nicht schwul, dann fallen Sie nicht so unangenehm auf und ersparen sich bestimmt viel Ärger. Tun SIe sich doch mit Udo Walz zusammen. Der findet sich küssende Männer in der Öffentlichkeit auch schlimm.
2"Pressesprecher QFF" at Monday, 02 de November de 2009 a las 08:49
Hallo Artur, erst einmal Danke, dass du aufmerksam bist! Es ist definitiv nicht unser Ziel, dass wir andere Schwule aufrufen, sich im Stadion zu verleugnen. Die Geschichte, die Christian erzählte, war länger und Sequenzen mussten wohl aus Platzgründen weggelassen werden. Du kennst das vielleicht: Aussagen, die aus dem Zusammenhang gerissen sind. Christian erwähnte dieses Beispiel, um aufzurufen, dass man u.a. im Stadion bei homophoben Sprüchen, Zivilcoruage beweisen soll! Die Reaktion des Sprücheklopfers sollte nur verdeutlichen, dass diese Leute es maximal ertragen können, wenn man sich wenigstens versteckt und es einem nicht angesehen werden kann. QFF und damit ganz sicher auch Christian kämpfen für eine bunte Kurve, in der sich niemand für sein Anderssein entschuldigen oder gar verstecken muss. Wir zeigen Präsenz und Zivilcourage und küssen uns gerne in der Kurve! Falls du mehr Infos haben möchtest, melde dich einfach! Lieben Gruß, Dirk
3"Meenzelmänner" at Wednesday, 04 de November de 2009 a las 21:18
Mh was soll ich von dem Kommentar von Artur halten??? Wie sollen sich denn Schwule zeigen damit man sie gleich auf Anhieb erkennt? In Frauenkleider ? Im Fummel? oder wie? So sehen nämlich die meisten Heteros uns Schwule. Da sage ich als Schwuler für mich: NEIN DANKE! Am Mutigsten ist es in der Fankurve den andern zu sagen das man Schwul ist - das Gespräch suchen! Ich als Schwuler will mir von andern Schwulen nicht vorschreiben lassen wie ich mich zu verhalten habe oder zu Erkennen geben muss! Ich schreibe es anderen Schwulen auch nicht vor! Artur lässt hier einen großen Mangel an Toleranz erkennen! Und es ist mutiger Fußballfans nach ein paar Bierchen zu sagen : Ich bin Schwul als sich hinter äusserlichen Erkennungsmerkmale von Schwulen zu verstecken!!
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