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Pole wegen schwulenfeindlicher Sprüche entlassen PDF Drucken E-Mail
Monday, 16. November 2009

Homophobe Sprüche in seinem ersten Buch haben den polnischen Profi-Torhüter Arek Onyszko (35) seinen Job in Dänemark gekostet.

Der dänischen Erstliga-Club FC Midtjylland teilte am 2. November mit, dass er seinem Profi Onyszko fristlos gekündigt hat. Dieser hatte in seiner Lebensbiografie „Fucking Polak“ geschrieben: „"Ich hasse Schwule, das tu ich wirklich. Meiner Meinung nach ist es so verdammt eklig, wenn sie miteinander sprechen, als ob sie Mädchen wären. Ich kann mich nicht mit einem Schwulen im selben Raum aufhalten", so Onyszko. "Schaut sie euch an, wenn sie küssen. Das ist widerlich. In einer Fußballmannschaft bin ich noch nie einem Schwulen begegnet. Das wäre auch unmöglich." Onyszko nannte Homosexuelle im Weiteren auch „zum Kotzen“.

Die Kündigung begründete der Verein damit, dass soetwas mit den Grundwerten des Vereins unvereinbar sei, hieß es in der Mitteilung von Midtjylland.

Der polnische Keeper war zuvor schon negativ aufgefallen, als ihn ein Gericht in Odense wegen schwerer Misshandlung seiner Ehefrau mit Verletzungsfolge zu drei Monaten Haft verurteilte. Daraufhin hatte ihm sein damaliger Club Odense BK (ebenfalls 1. dänische Liga) gekündigt. Nachdem er beim FCMidtjylland angeheuert hatte, musste Onyszko die Punktspiele dieser Saison mit einer elektronischen Fußschelle absolvieren. Sie war Teil der zur Bewährung ausgesetzten Haftstrafe.

Leider haben wir in der Vergangenheit häufiger Ähnliches gehört  (z. B. sieht der italienischen Nationalcoach schwule Fußballprofis als Gefahr für das Team. Oder bei einer Umfrage unter Fußballprofis in Belgien gaben zwei Drittel an, dass Schwule ihrer Meinung nach im Profisport nichts zu suchen hätten) Ein Grund mehr für QFF, am Ball zu bleiben!

» 1 Kommentar
1Kommentar
am Tuesday, 17. November 2009 20:09von Heiko
Ganz erlich, von einem Polen habe ich auch nix anderes erwartet. 
Die Polen haben zur Homosexualität eine ganz extrem negative Haltung, die sie nicht vernünftig begründen können.  
Schön, das es in Dänemark nicht so ist und der Verein die korrekte Antwort gegeben hat.
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