Willkommen Presse Erster Aktionsabend gegen Homophobie
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Erster Aktionsabend gegen Homophobie |
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Friday, 5. October 2007 |
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir möchten Sie zum ersten Aktionsabend gegen Homophobie im deutschen Fußball am Freitag, dem 12. Oktober 2007, um 19 Uhr ins Berliner Olympiastadion einladen.
Auch im Fußball gibt es Lesben und Schwule. Das Klima ist dort allerdings so homophob, dass schwule Profis noch immer gezwungen sind, einen bedeutenden Teil ihrer Identität zu verstecken und zu verleugnen. Während in anderen Gesellschaftsbereichen ein Coming-Out meist nebensächlich zur Kenntnis genommen wird, wären die Reaktionen im Fußball nicht abzusehen.
Auch extreme Formen der Anfeindung wie physische Gewalt gegen Homosexuelle kommen vor. Stereotype Vorstellungen und Homophobie sind auf allen Ebenen des Fußballs zu finden – bei SpielerInnen, TrainerInnen, SchiedsrichterInnen, Vereinen, Organisationen und Fans. Homophobie wird immer noch ignoriert. Homosexualität im Fußball ist eines der letzten großen Tabus unserer Gesellschaft.
Das Ziel der Veranstaltung ist ein erster Schritt gegen jegliche Form der Diskriminierung, den wir auch durch die Unterzeichnung der Erklärung „Gegen Diskriminierung im Fußball“ dokumentieren werden. Als Gastreferenten werden unter anderem William Gaillard, Medien- und Kommunikationsdirektor der UEFA, sowie Prof. Dr. Martin Schweer, der seit Jahren zum Thema forscht, erwartet.
Außerdem nehmen an der Veranstaltung teil: Helmut Spahn, Sicherheitsbeauftragter des DFB und Vorsitzender der Task Force von DFB und DFL gegen Gewalt, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, sowie Thomas Schneider, Fanbeauftragter der DFL.
In einer Podiumsdiskussion, an der unter anderem Christian Beek, Sportdirektor von Union Berlin, sowie Marcus Urban, einst Jugendnationalspieler der DDR, teilnehmen werden, soll die Problematik vertieft erörtert werden.
Das detaillierte Programm finden Sie im Anhang. Über Ergebnisse werden wir Sie nach der Veranstaltung in einer zweiten Pressemitteilung gesondert informieren.
Die schwul-lesbischen Fanclubs existieren seit einigen Jahren und wollen darauf aufmerksam machen, dass Fußball und Homosexualität keinen Widerspruch darstellen.
Weitere Informationen zu den schwul-lesbischen Fanclubs: www.queerfootballfanclubs.com
Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne kontaktieren:
Christian Deker STUTTGARTER JUNXX e.V.
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Mobil: +49 175 2448983 www.stuttgarterjunxx.de
Werner Pohlenz HERTHA-JUNXX e.V.
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Mobil: +49 177 4018046 www.hertha-junxx.de
Pressekontakt zur Initiatorin der Veranstaltung: Tanja Walther European Gay & Lesbian Sport Federation (EGLSF)
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030-398 79 757
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